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Nach der Teilung Deutschlands sollte Mitte des 20. Jahrhunderts im Osten Brandenburgs ein Eisenhüttenkombinat erbaut werden. Zur Roheisenproduktion am ersten Hochofen benötigte man gut ausgebildete Facharbeiter. Bereits im November 1950 wurden die ersten 152 Lehrlinge eingestellt, und die neugegründete Abteilung für Schulung und Berufsbildung konnte etwa ein Jahr später die Arbeit aufnehmen.
Ein Lehrkombinat mit neuen Unterrichtsräumen, Fachkabinetten sowie Wohn- und Schlafräumen wurde im November 1952 fertiggestellt. Zu dieser Zeit konnte die Ausbildung in neun unterschiedlichen Berufen wie zum Beispiel: Hochöfner, Dreher, technischer Zeichner u.s.w. absolviert werden.
Die Entwicklung der Ausbildungszahlen Mitte der 60er Jahre hatten Platzmangel zur Folge, der mit dem Bau neuer Werkstätten und eines Internats, vorläufig abgewendet werden konnte.
Seit Beginn der Ausbildung im EKO konnten die Lehrlinge im praktischen Betriebseinsatz Erfahrungen sammeln, doch in den 70er Jahren kamen sogenannte Ausbildungsobjekte hinzu. Dort lernte man in Eigeninitiative Anlagen der Produktion zu bedienen und Leistungen für das Unternehmen zu erwirtschaften.
Die Stagnation der 80er Jahre wirkte sich durch Unterbesetzung des Lehrpersonals und Missbrauch der Lehrproduktion negativ auf die Ausbildung aus.
Nach der Wiedervereinigung stand die Transformation des Ausbildungssystems im Mittelpunkt. In dieser Zeit befanden sich fast 800 Jungendliche in einem zweijährigen Ausbildungsverhältnis des Unternehmens.
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