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Bau des BBZ       Die ersten Bagger gruben sich im März 1993 in die Erde

Nach der Teilung Deutschlands sollte Mitte des 20. Jahrhunderts im Osten Brandenburgs ein Eisenhüttenkombinat erbaut werden. Zur Roheisenproduktion am ersten Hochofen benötigte man gut ausgebildete Facharbeiter. Bereits im November 1950 wurden die ersten 152 Lehrlinge eingestellt, und die neugegründete Abteilung für Schulung und Berufsbildung konnte etwa ein Jahr später die Arbeit aufnehmen.

Ein Lehrkombinat mit neuen Unterrichtsräumen, Fachkabinetten sowie Wohn- und Schlafräumen wurde im November 1952 fertiggestellt. Zu dieser Zeit konnte die Ausbildung in neun unterschiedlichen Berufen wie zum Beispiel: Hochöfner, Dreher, technischer Zeichner u.s.w. absolviert werden.

Die Entwicklung der Ausbildungszahlen Mitte der 60er Jahre hatten Platzmangel zur Folge, der mit dem Bau neuer Werkstätten und eines Internats, vorläufig abgewendet werden konnte.

Seit Beginn der Ausbildung im EKO konnten die Lehrlinge im praktischen Betriebseinsatz Erfahrungen sammeln, doch in den 70er Jahren kamen sogenannte Ausbildungsobjekte hinzu. Dort lernte man in Eigeninitiative Anlagen der Produktion zu bedienen und Leistungen für das Unternehmen zu erwirtschaften.

Die Stagnation der 80er Jahre wirkte sich durch Unterbesetzung des Lehrpersonals und Missbrauch der Lehrproduktion negativ auf die Ausbildung aus.

Nach der Wiedervereinigung stand die Transformation des Ausbildungssystems im Mittelpunkt. In dieser Zeit befanden sich fast 800 Jungendliche in einem zweijährigen Ausbildungsverhältnis des Unternehmens.

Das duale System mit einer Ausbildungszeit von drei bis dreieinhalb Jahren sollte in kürzester Zeit umgesetzt werden. Die Ausbilder mussten fachlich und persönlich für die neue Ausbildungsform geeignet sein. Aus unserer alten Betriebsberufsschule ging das Oberstufenzentrum Eisenhüttenstadt hervor, wo heute ein großer Teil unserer Auszubildenden die theoretischen Kenntnisse erwirbt.

Aus dem alten Lehrkombinat entstanden unser Berufsbildungszentrum (BBZ) und das Qualifizierungszentrum der Wirtschaft GmbH (QCW). Das QCW ist ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der EKO Stahl GmbH und bildet Facharbeiternachwuchs für die Region aus.

Das BBZ dagegen hat die Aufgabe Facharbeiter für den Nachwuchs des EKO´s auszubilden.

übergeben. Auf vier Etagen befinden sich Werkstätten, Fachkabinette und Sozialräume, die eine optimale und zukunftsorientierte Ausbildung sicherstellen.

Seit 2002 wurde das ehemalige Eisenhüttenkombinat Ost Teil von Arcelor, seit 2006 gehören wir zum weltgrößten Stahlkonzern ArcelorMittal. Ab 2008 lernen zum ersten mal Auszubildende bei uns im Rahmen eines “Dualen Studiums”. Innerhalb von nur fünf Jahren erwerben sie einen IHK-Abschluss als Industriemechaniker/-in und den Bachelor in Maschinenbau. Außenminister Dr. Steinmeier und Ministerpräsident Platzeck werden Schirmherrn des Jugendtages 2008. In unserem Berufsbildungszentrum lernen wir für eine erfolgreiche Zukunft in Europa und der Welt.

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Broschüre im PDF-Format